i'm just killing lately

Ich gehöre zu einer Sorte Menschen, die sich wohl voll und ganz widerspricht. Vor allem im Sprechen. Ich spreche gerne und viel, wenn ich Gelegenheit dazu habe. Ja, es gibt Situationen, in denen sollte man mir den Mund zukleben. Miestens rede ich aber über belanglose Dinge. solche, die man eben jeden Tag sieht. Es ist schön, mit Freunden über sowas reden zu können und zu spüren, dass sie sich dennoch für meine Meinung interessieren.

Ich plaudere keine Geheimnisse aus. Für mich gehört sowas einfach zum Vertrauen. Ich schätze es sehr, wenn man mir vertraut. Ich spüre das und ich brauche es. Und hier kommt wohl der Widerspruch.

Ich will, dass man mir vertraut, ich will spüren, dass ich gebraucht werde. Aber ich vertraue anderen nur schwer. Ich kann nicht einfach über etwas reden, das mich beschäftigt und ich lege viel Gewicht auf Nichtigkeiten. Auf Dinge, die niemandem so auffallen. Ich nehme sie ernst und fühle mich hintan gestellt. Es tut weh zu spüren, dass jemand mich nicht so sehr braucht, wie ich wollte. Oder wenn jemand mir das Gefühl gibt, dass es ihm egal ist, wenn ich da bin.

Ich weiß, ich kann ja nicht verlangen, dass man nur an mich denkt. Das will ich auch gar nicht und trotzdem tut es weh. Aber anstatt etwas zu sagen schweige ich, sage gar nichts. Meistens wissen die anderen nicht, was los ist, was dann noch mehr enttäuscht, weil ich von ihnen erwarte, dass sie es sich denken können. Am Ende gibt es deswegen nur Ärger. Ich denke, in meinem Fall ist ein Streit nichts. Aber Schweigen macht alles kaputt.

28.10.08 21:10
 


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